Ich über mich

Zeitung lesen

Ich bin ein sehr gelassener, verbindlicher Mensch. Meine Auszeiten wähle ich mir im oftmals hektischen Alltag sehr bewusst. Entweder nutze ich – mit Helm – einen kurzen Fahrradtrip, gehe spazieren oder ich bin in einem netten Café mit einer Zeitschrift zu finden. Hier kann ich ausspannen, aber hier kommen mir auch oft gute Ideen und neue Sichtweisen und Ansätze. Manchmal kann ich aber auch einfach nur ziellos meinen Gedanken freien Lauf lassen.

Auch Kirchen und mein Glaube sind für mich Quellen der Ruhe, der Gelassenheit und Zufriedenheit. Ich bin eben ein echter Niederrheiner. Bodenständig, ehrlich, gelassen und verbindlich!

Ein echter Niederrheiner

CDU-Versammlung

Es gibt von mir die Geschichte, dass ich schon im Kindergarten der Erzieherin genau sagen konnte, warum die CDU die einzig richtige Wahl ist. Dies habe ich wohl der familiären „Vorbelastung“ zu verdanken. Als Kind habe ich politische Diskussionen genauso normal bei jeder Familienfeier erlebt, wie leidenschaftliches Kartenspielen. Meine Oma, mit ihrem festen Glauben sowie ihren Geschichten über die Erlebnisse aus der Kriegszeit und über meinen Opa, einem Bergmann, Angehörigen des Zentrums, Mitglied der Entnazifizierungskommission, CDU-Mann der frühen Stunde und Freund von Ernst Holla wusste mich dabei genauso zu begeistern, wie mein Patenonkel Karl-Heinz und mein Vater Klaus.

Nicht nur aus Familientradition, sondern aus eigener Überzeugung kann ich daher sagen: der demokratische (Wett-)Streit ist unser höchstes Gut und eine meiner größten Leidenschaften!

Seit 2012 bin ich Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Moers. Als 1. stellvertretender Vorsitzender der CDU im Kreis Wesel bin ich auch Mitglied des Bundes- und Landesparteitages.

Die CDU im Kreis Wesel hat mich mit 118 von 120 Delegiertenstimmen als Landratskandidat für die Kommunalwahl im September 2020 aufgestellt.

Ich bin bereit, Position zu beziehen, Argumente auszutauschen und zu bedenken und am Ende Verantwortung für konkrete Entscheidungen zu übernehmen!

Meine CDU

Ingo Brohl

Schon während des Studiums habe ich meinen Lebensunterhalt durch eine Beratertätigkeit im Bereich Strategie-, Marketing- und Organisationsberatung größtenteils selber bestritten.

Diesem Beratungszweig bin ich auch nach erfolgreichem Abschluss zum Diplom Wirtschaftsjurist (FH) treu geblieben. Die unterschiedlichen Projekte, Unternehmen und Menschen sowie die damit verbundenen Herausforderungen an meine Fähigkeiten und Kreativität bringen mir den notwendigen Spaß am Beruf. 

Bewusst habe ich mein berufliches Engagement nach der Geburt unserer beiden Kinder zunächst etwas zurückgefahren. Gemeinsam mit meiner Frau, die als Diplom Informatikerin, zunächst in einem finnischen, dann in einem deutsch-finnischen und mittlerweile in einem indischen Konzern, einer gleichfalls spannenden Tätigkeit nachgeht, ist uns die Balance zwischen Familie und Beruf wichtig – und gut gelungen.

Seit 2017 bin ich einer der geschäftsführenden Gesellschafter der 4denker - einer Strategie- und Organisationsberatung!

Daneben habe ich seit dem Jahr 2013 einen Lehrauftrag für „Kommunale Konzernsteuerung“ an der Westfälischen Hochschule im Bereich Wirtschaftsrecht.

Familie und Beruf

Ingo Brohl

Meine Ehefrau Kathrin habe ich bereits im Jahr 1995 über unseren gemeinsamen Sport Basketball kennengelernt. Seit 1996 sind wir ein Paar. Wir haben im Jahr 2005 im Wasserturm in Mülheim an der Ruhr, der Heimatstadt meiner Frau, geheiratet. Mittlerweile gehören mit Mia und Emil zwei tolle Kinder zu unserem Glück.

Meine Frau und ich teilen neben der sportlichen, die Leidenschaft für klassische Musik und unterstützen die vielfältige Sport- und Musikbegeisterung unserer Kinder. Im Sommer findet man uns auf unserer Lieblingsinsel Ameland, im Winter in der Regel bei einem Skiurlaub im Vorarlberg.

Der samstägliche Familienmorgen in der Moerser Altstadt, zusammen mit den Großeltern, Nichten und Neffen sowie den Cousinen, ist für uns zudem eine schöne Tradition.

Von der Freundin zur
Ehefrau zur Familie!

Ingo Brohl

Nach dem Abitur habe ich als Zivildienstleistender und Angestellter im Schwerstmehrfachbehindertenbereich bei den Caritas Werkstätten Niederrhein gearbeitet. Eine nachhaltige Erfahrung in meinem Leben, weshalb ich der festen Überzeugung bin, dass die Einführung eines Gesellschaftsjahres für alle jungen Menschen ein guter Teil von Persönlichkeits­bildung wäre und den Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern würde.

Danach habe ich zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik an der Universität Marburg und der Ruhr-Universität Bochum begonnen. Von diesem Studium bin ich in den Diplomstudiengang Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Gelsenkirchen (Außenstelle Recklinghausen) gewechselt. Mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung habe ich dieses Studium als Diplom Wirtschaftsjurist (FH) abgeschlossen.

Mittlerweile hat sich die Fachhochschule zur Westfälischen Hochschule weiterentwickelt. Seit dem Jahr 2013 bin ich quasi ein bisschen an die Hochschule zurückgekehrt und dort Lehrbeauftragter für „Kommunale Konzernsteuerung“ im Bereich Wirtschaftsrecht. (Den Lehrauftrag habe ich in diesem Jahr aus Zeitgründen ruhend gestellt.)

Warum Persönlichkeits­bildung
mehr als ein Abitur oder Diplom ist

Ingo Brohl in der Zeitung

Leider haben meine Kniegelenke mir keine lange „Basketballkarriere“ vergönnt.

Daher habe ich neben der "Pfeiferei" als Schiedsrichter früh begonnen, Jugendliche zu trainieren. Mit dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft und der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sowie den Engagements in der 2. Bundesliga Damen und bei den Herren bis zur Regionalliga (damalige 3. Liga), habe ich als junger Mann tolle Erfolge im Leistungssport auf der Trainerbank sammeln dürfen.

Noch wichtiger sind aber die Erfahrungen und Freundschaften, die ich über den Sport sammeln durfte. Teamfähigkeit, Menschenkenntnis, Disziplin, Stressresistenz, Leistungsbereitschaft, Entscheidungsfreude und gegenseitiges Vertrauen sowie Gelassenheit beim Umgang mit Fehlern und eine gute Fehlerkultur, sind nur einige der Tugenden, die auch meine heutige Arbeit im Beruf und in der Politik kennzeichnen.

Warum mich kaputte Knie
glücklicherweise auf die Bank brachten

Ingo Brohl liest vor

Die christlichen Werte, in Verbindung mit einem zur Freiheit und (Selbst-)Verantwortung berufenen Menschen, der auch mal Fehler machen darf, wenn er dazu steht, sind für mich die prägenden Werte, die mir meine Eltern und die Familie mitgegeben haben.

Ebenso das ehrenamtliche Engagement in der Stadtgesellschaft, der Kirche und den Vereinen. Dieses Engagement für die Gemeinschaft wird in meiner gesamten Familie über Generationen gelebt. Mein Vater ist heute das dienstälteste, aktive Ratsmitglied, mein verstorbener Patenonkel war über Jahrzehnte zunächst als Fraktionsvorsitzender und später als stellvertretender Bürgermeister eine prägende Persönlichkeit in Moers, mein Großvater war ein CDU-Mann der ersten Stunde. Auch in Neukirchen-Vluyn ist ein angeheirateter Onkel von mir im Rat tätig. Alle waren zudem in der Kirche und im Karneval engagiert.

Diese Werte versuche ich heute auch meinen beiden Kindern zu vermitteln.

Meine Werte

Ingo Brohl in der Schule

Meine Grundschulzeit verbrachte ich in der katholischen Grundschule St. Marien.

Mein Abitur habe ich am Grafschafter Gymnasium Moers im Jahr 1995 mit den Leistungskursen Geschichte (Kooperationskurs am Adolfinum) und Mathematik erlangt. Dort war ich auch in der Schülervertretung, unter anderem als Schülersprecher, aktiv.

Mit einer Unterbrechung nach dem Abitur, der Grund war meine damalige Freundin und heutige Ehefrau, habe ich immer in Moers gelebt.

Reifeprüfung - auch als Schulsprecher

Ingo Brohl im Kindergarten

Bis zum zehnten Lebensjahr spielte sich mein Leben sehr stark in unserer Heimatgemeinde Hochstraß ab. Hier wohnte meine Oma, hier war quasi die ganze Familie in der Pfarrgemeinde St. Marien aktiv. Bei vielen Familienmitgliedern und auch in der weiteren Verwandtschaft, ist dies bis heute so geblieben.

Der katholische Kindergarten, den mein jüngerer Bruder und ich besucht haben, wird heute von meinem Bruder geleitet. Damit ist er einer von noch wenigen Männern in diesem Berufsbereich.

Meine Kindergartenzeit

Ingo Brohl als Kind

Meine Kindheit war unbeschwert. Mit dem Fahrrad waren wir früh mobil. Oft waren wir bei den Tanten in Neukirchen-Vluyn, wie hier auf dem Foto, im Garten. Zelturlaube an der Nordsee, Fußball auf der „Straße“ und beim TV Asberg, Schach bei den Schachfreunden Moers, im Sommer in den Feldern oder im Bettenkamper Meer.

Das eigene Aquarium wurde schon mal um eine Froschaufzucht erweitert. Lego und Playmobil waren gerade neu und wir liebten es. Mein erster Computer, ein C16 mit Kassettenlaufwerk, später ein Amiga. Dazu noch der „Ersatzopa“ aus dem Haus, mit seiner Leidenschaft für Modelleisenbahnen. Einfach Kind sein und das durfte ich!

Einfach Kind sein - und das durfte ich!

Ingo Brohl als Baby

Geboren wurde ich am 10.04.1976 im Krankenhaus in Homberg, getauft am Pfingstsonntag in St. Marien, Moers-Hochstraß.  

Mein Vater ist selbständiger Handwerksmeister und meine Mutter ist gelernte Bürokauffrau. In unserer Kindheit hatten wir das große Glück, dass unsere Mutter den Schwerpunkt auf uns Kinder legen konnte. Seitdem mein jüngerer Bruder und ich erwachsen sind, war sie, neben der Tätigkeit im elterlichen Betrieb, als Schulsekretärin in einer Förderschule in Moers tätig.

Vom Niederrhein